projekte


Foto-Tanz-Text

Zwielicht, Istanbul, Theater, Herbst und Liebe:f├╝nf Themen gesehen und zu Fotofilmen komponiert von Manfred Lehner, im Klang und Tanz erforschtt von Hubert Jeromin und Stephanie Gro├č, be-schrieben von Monika Lehner.

30. September 2017 im Foolstheater Holzkirchen im Rahmen des LichtbildFestivals

Um tanzeswillen!

Ein Tanztheater

Warum tanzen wir? Warum wollen wir auf die B├╝hne? Womit wollen wir uns zeigen und wie soll das aussehen? Was soll das Publikum f├╝hlen oder erleben? Und ├╝berhaupt: Was braucht es alles f├╝r ein Tanzst├╝ck? Welche Musik, welche Kost├╝me k├Ânnten passen? All diese Fragen f├╝hrten zu Antworten und zu weiteren Fragen und das zu einer Menge von Ideen. Diese Ideen sind Thema und Material unseres Tanzst├╝cks "Um tanzeswillen!". "Um tanzeswillen!", das sind sechs Statements von sechs unterschiedlichen Gruppen voller Individualisten im Alter von 9-17 Jahren.

Freitag, 19. Juni 2015, 18.00 Uhr & Samstag, 20.Juni 2015, 16.00 und 18.00 Uhr

Dornr├Âschen!

Dornr├Âschen! Foto: Renate Dietz


Wie war das doch gleich mit den M├Ąrchen? Fr├╝her hatte jede Oma ihre eigene Version eines M├Ąrchens. Heute gibt es B├╝cher und Filme. Aber auch die erz├Ąhlen eine Geschichte immer ein bisschen anders. Aber wie war es denn wirklich? Eine gro├če Frage. Wir haben sie Dornr├Âschen gestellt. Sie hat uns ihre Geschichte anvertraut.

Sie erfahren sie jetzt exklusiv bei uns in der wahrscheinlich wahrscheinlichsten Fassung des M├Ąrchens.

Juli 2017 im Kultur im Oberbr├Ąu

Nachher f├Ąngt die Zukunft an

Ein Tanztheater

So kann es nicht weitergehen! Eine Gruppe Delegierter hat sich getroffen und diskutiert auf einer Konferenz die bedrohte Zukunft der Menschheit. Zwischen den Gespr├Ąchsrunden der Weltretter tanzen Prinzessinnen, erf├╝llen blaue Blumen W├╝nsche und vom Klimawandel bedrohte Eisb├Ąren werden gerettet. Entwickelt von Sch├╝lerinnen der Tanzfiliale lagen diesem Tanztheaterst├╝ck Fragen zugrunde wie: Was macht das Leben sch├Ân und wie k├Ânnte die Zukunft aussehen?

Der Chor der Montessori Schule unter der Leitung von Godela Hort begleitete die Auff├╝hrung.

Juni 2016 im Festsaal des Kultur im Oberbr├Ąu

Niemand kann mir nehmen, was ich getanzt habe

Spanische Weisheit

e.s.t. ensemble sakraler Tanz

wer sind wir:

KMD Bettina Gilbert (Blaubeuren), Orgel
Studium der Kirchenmusik in E├člingen, Abschluss mit dem A-Examen; 3.Preis beim Improvisationswettbewerb, Frankfurt; weiterf├╝hrende Orgelmeisterkurse bei Tagliavini, Lohmann, R├╝bsam und Laukvik; seit 1987 Bezirkskantorin in Blaubeuren; 2000-02 Ausbildung zur Tanzleiterin; 2000 Ernennung zur Kirchenmusikdirektorin.

Godela Hort( Dietramszell) , Gesang
Studium am Richard Strauss Konservatorium. Unterrichtet seitdem als Privatmusiklehrerin Klavier, Gesang und Fl├Âte. Sie zog f├╝nf Kinder gro├č und sang zehn Jahre im Extrachor der Bayerischen Staatsoper. Seit 1997 ist sie an der Montessorischule in Dietramszell t├Ątig.

Susanna D├╝mlein (M├╝nchen), Tanz
Ausbildungen f├╝r Tanzp├Ądagogik und Ausdruckstanz in Konstanz, N├╝rnberg und M├╝nchen; freie T├Ąnzerin und Choreographin in Solo- und Ensembleproduktionen, u.a. in "Misa Creola" in M├╝nchen, "Der Ulmer Totentanz" in Stuttgart, "Orpheus und Euridike" auf Korfu; Dozentin f├╝r kreativen Tanz, Tanzimprovisation und Kinderballett.

Stefanie Gro├č (M├╝nchen), Tanz
u.a. im Sakralem Tanz "the Earthmess" mit Omega Dance in der St. John's Cathedral, New York und dem "Kreuzweg" von Marcel Dupre u.a. in der evangelischen Stadtkirche Blaubeuren.

Maria & Elisabeth

"Zwei Frauen werden einander zum Segen"

Konzert mit Orgelmusik und Tanz
Musik von Bach, Scheidemann und Dupr├ę

Es ist die Geschichte zweier ungew├Âhnlicher Frauen. Beide erwarten ein Kind. Sie sind Cousinen, die eine noch in jungen Jahren, die andere schon alt. Sie suchen einander auf, um Rat und Hilfe zu finden. In ihrer Begegnung erkennen sie ihre Aufgaben in Gottes Prophezeiung. nach Lukas 1,39-56

Technische Rahmenbedingungen Orgel mit zwei Manualen; 20-25 Register, mindestens 36 qm Tanzfl├Ąche vor dem Altar und Platz um den Altar, ger├Ąumige G├Ąnge durch das Auditorium; Empore; evtl. Podesterh├Âhung seitlich und vor dem Altar.

Dauer: ca. 1 Stunde 15 Minuten

Kontakt Stephanie Gro├č Tel.: 089 / 697 97 87 3 stephie@tanzfiliale.de

Goldfischboulevard

Meine erste Idee zu diesem St├╝ck kam mir, als ich durch Tokio schlenderte. Ich sah mir die Frauen an, deren einzige Besch├Ąftigung darin zu bestehen schien, sich f├╝r den Gang durch die Stadt passend im Chic der angesagten Mode anzuziehen. Wenn jede Stadt ein Laufsteg ist, dann ist Tokio ein besonders reich besetzter. Ausgehend von dieser Wahrnehmung fiel mir die permantente Selbstinszenierung in den St├Ądten auf, die ich besuchte, Taipeh, Kauhsiung, verbunden mit jenen, von welchen ich tr├Ąume, wie Shanghai? die Lust gesehen und gewertsch├Ątzt zu werden, aber auch der Zwang, mit den Konkurrentinnen mitzuhalten und die Angst, keinen Blick abzubekommen oder im Anschauen abgewertet zu werden. Aus diesem Material entstand das St├╝ck Goldfischboulevard ├╝ber das Sehen und Gesehen werden, ├╝ber den K├Ârper, der immer nur eine – n├Ąmlich seine – Perspektive zul├Ąsst und von dem aus wir den Raum erleben, von dem aus sich die Dinge "darstellen" oder anders gesagt verbergen und entbergen. Schlie├člich handelt Goldfischboulevard von dem, was das Gesehene mit uns macht, wie es uns innerlich verwandelt, uns im Nicht-Gesehenen eine Identit├Ąt gibt, die wir nach au├čenhin nicht sichtbar machen – das St├╝ck spricht also auch von diesem Teil in uns, den niemand sieht und wo wir neben vielem anderen – auch ein Goldfisch sein k├Ânnen.

Premiere: 4.11.2006

im Fool's Theater, Holzkirchen

Tanztheater f├╝r eine T├Ąnzerin

Mitarbeit: Peter Oberstein